2. Mannschaft Pool: Landesligaführung ausgebaut

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Achter Spieltag der Landesliga Nord: Herzogenaurach 2 begegnet zu Hause dem TV Schweinheim 1. Ein deutlicher 8:2 Sieg baut die Spitzenposition der Herzogenauracher in der Landesliga aus.

Herzogenaurach tritt wieder in kompletter Besetzung an: Michael Jelen, Lukas Gruhn, Erich Fischer, Patrick Kratochwill, Alexander Marinkovic und Klaus Richter. Die Schweinheimer spielen mit 3 Spielern der Stammbesetzung, Armin Haschert, Ralph Schachner, Werner Schnatz, sowie einem bisher nicht eingesetzten Ersatzspieler Christian Brand.

Wie schon beim letzten Heimspiel gegen Bayreuth dominiert Herzogenaurach gleich in den ersten vier Partien und verschafft sich damit eine zusätzliche Portion Respekt. Alexander Marinkovic startet im 14/1 gegen Armin Haschert. Eine insgesamt betrachtet eher durchschnittliche Partie die ihren Höhepunkt in einer 37-er Serie für Marinkovic findet. Haschert, der bereits in der Hinrunde mit großen Serien im 14/1 auffiel, konnte diesmal nicht viel entgegensetzen und musste die Partie nach 19 Aufnahmen 70:35 abgeben.

Das 10-Ball von Erich Fischer gegen Ralph Schachner war ebenfalls deutlich von Fischer bestimmt. Mit gewohnter Ruhe und Bedacht spielt er seine Partien, während Schachner sichtlich genervt von eigenen Fehlern seine "Felle davon schwimmen" sieht. Schließlich gewinnt Fischer 6:4.

Die 9-Ball Partie Patrick Kratochwill gegen Werner Schnatz war auch ziemlich deutlich. Schnell konnte sich Kratochwill einen deutlichen Vorsprung von 5:2 aufbauen. Eine zweifelhaftes Faul bei diesem Spielstand  (Schnatz fällt mit der 9 die weiße Kugel) sorgte für eine kurze Unterbrechung des sonst ruhigen Spieltages. Schnatz kann zwar noch eine Spiel für sich entscheiden, muss sich aber schließlich mit 7:3 geschlagen geben.

Im 8-Ball startete Klaus Richter gegen Christian Brand, der sein Debüt in der Landesliga hatte. Richter kann zwar mit keinen großartigen Ausschüssen aufwarten, aber Fehler von Brand konsequent ausnutzen und sich schnell mit 4:1 Vorsprung verschaffen. Wie schon gegen Bayreuth sind es wieder eine vergebene 8 und missglückte Saves die den Gegner wieder ins Spiel finden ließen, um zum 4:4 verkürzen zu können. Der erste und einzige Ausschuss in dem Satz lässt dann Richter mit 5:4 triumphieren. 

Somit hieß es nach der ersten Runde 4:0 für Herzogenaurach!

Nun ging es in die Doppel: In gewohnter Manier gehen für Herzogenaurach Alexander Marinkovic und Lukas Gruhn im 10 Ball gegen die Schwebheimer Haschert und Schachner an den Start. Top motiviert, aber mit wenig Spielharmonie will den Herzogenaurachern das Zusammenspiel nicht glücken. Die Schweinheimer Gäste können Spiel für Spiel Stellungs- und Schussfehler nutzen und den Satz deutlich 1:4 nach Schweinheim holen. Gleichzeitig setzt das Team Fischer/Kratochwill gegen Schnatz/Brand routiniert das um was im Training geübt wurde und gewinnt zielstrebig mit 5:1 im Neunball.

Vor der Rückrunde also 5:1 für Herzogenauch

In der dritten Runde setzt der gesundheitlich angeschlagene Herzogenauracher Lukas Gruhn wieder aus und gibt Michael Jelen den Vorzug um  im 10-Ball gegen Haschert anzutreten. Der Routinier Haschert kann in der Partie schnell mit 4:0 in Führung gehen. Jelen kämpft Wacker mit Sicherheitsspiel und kann auf 4:2 verkürzen. Haschert kann aber als Spitzenspieler der Schweinheimer den Satz doch klar mit 6:2 für sich entscheiden.

Patrick Kratochwill hatte auf eine Revanche im 14/1 gegen Haschert gehofft. Schließlich hatte er am dritten Spieltag trotz hervoragendem Spiel gegen Haschert verloren. Sein Wunsch sollte sich aber nicht erfüllen und er spielte gegen den Ersatzspieler Brand. Gleich zu Anfang setzt Kratochwill Brand mit einer 26-er Serie unter Druck. Der Schweinheimer Ersatzmann machte immer wieder Fehler, die Kratochwill zwar nutzt, aber dennoch unter seine Möglichkeiten bleiben lässt. Nichts desto Trotz ist das Spiel nach 16 Aufnahmen klar für Herzogenaurach mit ebenfalls 70:35 entschieden.

Alexander Marinkovic startet in seinem dritten Einsatz am Tag im 8-Ball gegen Werner Schnatz. Zu keiner Zeit lässt der Herzogenaurach Zweifel aufkommen dass er der Spieldominierende ist. Deutlich 5:2 gewinnt er das siebte Spiel des Tages.

Im 9-Ball gab es dann noch einen Krimi. Erich Fischer, der am Vortag den Freitagscup in Herzogenaurach gewann, spielte gegen den zweitbesten der Schweinheimer, Ralph Schachner. Eine Partie mit Hin- und Her die schließlich im 6:6 Ihren Höhepunkt findet. Auch im letzten Spiel war keine deutliche Dominanz eines Spieler ersichtlich. Der "Krimi" wurde immer spannender. Ein Schussfehler von Schachner bringt Fischer ins Spiel, der das Spiel vorzeitig mit einer Kombi 4 auf 9 beenden kann und einen weiteren Punkt nach Herzogenaurach holte. 

Ein klarer 8:2 Sieg für die Billardspieler der Stadt des Sportes. Parallel dazu verlief der Spieltag vom direkten Verfolger Bayreuth ebenfalls günstig für Herzogenaurach. Überraschend verloren die gegen den Tabellenletzten 3:7 und verhalfen damit indirekt dem BC'97 zum Ausbau der Tabellenführung. Am 1.April werden die Herzogenauracher in Klingenberg spielen. Mit einem Sieg in Klingenberg könnte der Billardclub 97 den vorzeitigen Aufstieg in die Verbandsliga klar machen. 

 

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