2. Mannschaft Pool: gewinnt 6:4 gegen BC98 Aschaffenburg

Gleich am Anfang bekam Herzogenaurach ein kleiner Dämpfer, als Erich Fischer seine Partie knapp mit 67 zu 70 Punkten gegen Alex Spielmann verlor. Trotz zwei schöner 13-er Serien reichte es Fischer nicht den Anfangsrückstand von 40 Punkten auf zu holen. 

Alexander Marinkovic hingegen hielt mit einem Paukenschlag im 8-Ball dagegen: gleich zu Anfang sorgten zwei ausgeschossene Partien in Folge bei David Dowell für ein sichtliches Unwohlsein am Tisch und er geriet aus seinem Spiel, so dass er keines seine Spiele zu Ende bringen konnte. Marinkovic dominierte das Spiel und sicherte so den Ausgleich zum eins zu eins. 

Auch Patrick Kratochwill brachte einen Punkt für Herzogenaurach nach Hause, obwohl sein 9-Ball Gegner Patrick Gast deutlich mehr Gegenwehr lieferte. Kratochwill lag bereits mit 3:0 vorne, konnte aber den moralisch entscheidenden Ball zum 4:1 nicht ins Ziel setzten und der Aschaffenburger Gast holte zum 3:5 auf. Doch er bewies keine Nervenstärke und setzte zwei wichtige letzte Kugeln der Partien am Loch vorbei, sodass Kratochwill hier den Sieg mit 7:3 Punkten nach Hause tragen konnte. 

10-Ball: Das Duell der Giganten: Spielmann / Richter eine langjähriger Ligawettbewerb Herzogenaurach gegen Aschaffenburg ging in eine neue Runde: Dieses Mal ging Klaus Richter mit 2:0 in Führung es folgte eine leichte Unsicherheit Richters und diese nutzte Spielmann direkt aus um sich mit 4:5 Punkten in Führung zu bringen. Aber das wollte sich Richter nicht gefallen lassen: obwohl er einen Jump quer über den Tisch mit Stellung auf die letzte Kugel (10) spielen musste - fokussierte er sich und spielte genau das Bild das in seinem Kopf war mit Stellung auf die letzte Kugel: was für eine Leistung um den Ausgleich wieder her zu stellen. Jetzt gab es für ihn kein Halten mehr: der Sieg musste her und so endete die Partie 6:5 für Richter und dem 3. Punkt für Herzogenaurach. Respekt!

Nach der ersten Runde hieß es somit 3:1 für Herzogenaurach

Auf in die Doppel: 

Die Führung Herzogenaurachs aus der ersten Runde machte sich deutlich in den Partien bemerkbar: während das Aschaffenburger Team: Gast / Dowell hektisch und unzufrieden über die Hinrunden agierten, konnte sich das Duo Fischer /Kratochwill aus Herzogenaurach schnell mit 3:1 absetzen. Zum Ende des Satzes bekamen Patrick und Erich jeweils eine 8 im Loch hängend und eine 9 vom Gegener als Geschenk serviert und sie nutzen diese für sich zum 5:1 Sieg. 

Und da trafen sie schon wieder aufeinander: Richter und Spielmann, (dieses Mal sogar in geballter Familienpower - Vater und Sohn im Doppel) aber auch dass sollte an diesem Tag Klaus Richter mit seinem Doppelkameraden Lukas Gruhn nicht aufhalten: Obwohl die Spielmanns stark anfingen, sorgte ein "Geschenk" - die 10 im Loch - gleich in der ersten Partie für die nötige Anschlusspower der Herzogenauracher: kurze Besprechungen bei schwierigen Bällen aber ansonsten ein durchweg verschwiegenes und routiniertes Spiel zeigte die gute Teamfähigkeit der beiden Spieler aus Herzogenaurach und so konnte auch die geballte Familienpower der Spielmanns nichts gegen die in Top Form spielenden Herzogenauracher entgegen stellen.

Zwischenstand: 5:1 für Herzogenaruach

Nun ging es in die Rückrunde

Jetzt hatten die Aschaffenburger aber die Nase voll: Spielmann zeigte sehr schönes Billard und schoss sich mit 40 Punkten im 14/1 endlos in Führung. Letztendlich gewann er dann den Satz gegen Patrick Kratochwill mit 70:25 Punkten. 

Auch im 8-Ball hatte Erich Fischer gegen Alexander Spielmann das Nachsehen, obwohl er sichtlich hart Ball für Ball arbeitete und kämpfte, war Fortuna nicht auf seiner Seite: Es war wieder unheimlich knapp und Fischer musste sich ein zweites Mal mit 4:5 Punkten geschlagen geben. 

Nun stand es nur noch 5:3 für Herzogenaurach. Alexander Marinkovic traf im Re-Match wieder auf David Dowell und es kam wie im ersten Spiel: ein deutlicher Sieg für Marinkovic: 7:1. Mit ordentlichen Breaks und sicherem Spiel ging der Herzogenauracher mit 3:0 in Führung. Sein neuer Queue bereitet ihm sichtliche Spielfreude und das zeigt sich auch am Tisch. Als es 6:0 stand viel die Weiße unglücklich in der Partie und Dowell konnte sich mit Ball in Hand auf die letzten 3 Kugeln den einzigen Matchpunkt an diesem Tag gegen Marinkovic erspielen. 

Obwohl Lukas Gruhn versuchte noch einen weiteren Punkt für Herzogenaurach zu holen, verlief die Partie für Ihn sehr unglücklich: er konnte sein Spiel nicht zu Ende bringen oder bei der letzten Kugel fiel ihm die Weiße ins Mittelloch. Die Partie war gekennzeichnet von Leichtsinnsfehlern des Herzogenaurachers und so gewann Gast, wie Gruhn sagte verdient und deutlich den Satz für Aschaffenburg.

Dennoch es heißt Auswärtssieg und somit ein Hip Hip Hurra! auf die Herzogenauracher.  

 

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